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Unterlagen für den Ratenkredit: Was fast immer fehlt – und wie du sie nicht mehr hinterherläufst

Gehaltsabrechnung, Kontoauszug, Ausweis: Welche Unterlagen bei der Ratenkredit-Anfrage oft fehlen und wie Selly sie per WhatsApp für dich einsammelt.

· 6 Minuten Lesezeit

Montag, 8:12 Uhr. Die Anfrage von Herrn Brandt ist seit Donnerstag offen. Die Gehaltsabrechnung kam am Freitag, allerdings nur eine und nur die erste Seite. Der Kontoauszug ist ein Screenshot, auf dem die Hälfte abgeschnitten ist. Und der Ausweis? „Schick ich Ihnen heute Abend.“ Das war vor vier Tagen.

Wenn du Kredite vermittelst, kennst du diese Woche. Nicht die Beratung kostet die Zeit, sondern das Hinterherlaufen: nachfragen, erinnern, wieder nachfragen, Anhänge aus drei Kanälen zusammensuchen und Zahlen abtippen. Dieser Artikel zeigt, welche Unterlagen bei der Ratenkredit-Anfrage typischerweise fehlen, warum das so ist und wie du das Einsammeln an Selly abgibst.

Welche Unterlagen eine Bank im Einzelfall verlangt, hängt von der Bank und vom Kunden ab. Hier geht es um die Unterlagen, die im Alltag am häufigsten für Rückfragen sorgen.

Die üblichen Verdächtigen: Diese Unterlagen fehlen am häufigsten

Gehaltsabrechnungen – nicht eine, sondern die letzten

Die aktuelle Gehaltsabrechnung kommt meistens. Was fehlt, sind die Monate davor. Oft schickt der Kunde genau die eine Abrechnung, die er gerade im Postfach hat, manchmal nur die erste Seite. Dazu kommen Sonderfälle: eine Abrechnung mit Einmalzahlung, ein Monat mit Krankengeld oder ein neuer Arbeitgeber, bei dem es noch keine drei Abrechnungen gibt.

Kontoauszüge – vollständig, nicht als Ausschnitt

Beim Kontoauszug scheitert es selten am Willen, sondern an der Form. Kunden fotografieren den Bildschirm, schneiden Seiten ab oder schicken nur die Umsätze der letzten Tage aus der Banking-App. Ein Auszug, auf dem Name, Kontonummer oder Zeitraum fehlen, führt fast immer zu einer zweiten Runde.

Ausweis – beide Seiten und gültig

Die Vorderseite kommt, die Rückseite fehlt. Oder der Ausweis ist seit ein paar Wochen abgelaufen, und keiner hat es bemerkt, bis die Anfrage zurückkommt. Beides ist schnell behoben, kostet aber einen weiteren Anlauf.

Nachweise zu laufenden Krediten

Autokredit, Rahmenkredit, Ratenkauf beim Möbelhaus: Viele Kunden denken bei „laufenden Krediten“ nur an den großen Posten. Bei einer Umschuldung kommen die Angaben zu den abzulösenden Verträgen dazu. Genau diese Nachweise liegen selten griffbereit, weil der Kunde sie erst in Ordnern oder alten E-Mails suchen muss.

Angaben, die in keiner Unterlage stehen

Warmmiete, Familienstand, Kinder, seit wann beim Arbeitgeber: Vieles davon steht auf keinem Dokument und wird deshalb gern vergessen. Es sind einfache Fragen, die sich aber über Tage ziehen, wenn sie einzeln per E-Mail hin- und hergehen.

Selbstständige und zweiter Antragsteller

Bei Selbstständigen kommen andere Unterlagen dazu, etwa aktuelle Auswertungen und Bescheide. Und bei zwei Antragstellern verdoppelt sich alles, meist mit dem Unterschied, dass der zweite Antragsteller gar nicht mit dir spricht, sondern nur über den ersten erreichbar ist.

Warum Kunden Unterlagen nicht schicken

Kaum ein Kunde will dich hängen lassen. Die Gründe sind fast immer dieselben:

  • Es ist unbequem. Kein Scanner, der Laptop ist aus, die E-Mail mit fünf Anhängen ist ihm zu umständlich.
  • Er weiß nicht genau, was du brauchst. Eine lange Liste im Anhang liest kaum jemand bis zum Ende.
  • Der Moment ist vorbei. Im Gespräch war die Motivation groß. Zwei Tage später ist der Alltag wieder lauter.
  • Es passt zeitlich nicht. Dein Kunde hat abends um halb elf Zeit. Du nicht.

Daraus folgt eigentlich schon, wie es besser geht: Die Unterlagen sollten dort eingesammelt werden, wo der Kunde ohnehin schreibt, Schritt für Schritt statt als lange Liste, zu jeder Uhrzeit und mit einem freundlichen Stupser, wenn es stockt. Nur kann das kein Mensch neben dem Tagesgeschäft leisten.

Wie Selly das Einsammeln übernimmt

Genau diese Arbeit übernimmt Selly, deine Assistenz in Sales Engine. So läuft eine Ratenkredit-Anfrage mit Selly:

In Sales Engine legst du die Anfrage an, Selly gibt dir einen fertigen Text mit Link zum Verschicken. Dein Kunde tippt darauf und landet in WhatsApp. Er braucht keine App, kein Formular und kein Passwort.

2. Selly fragt nur, was noch fehlt

Selly stellt sich vor und sagt offen dazu, dass hier künstliche Intelligenz schreibt. Dann geht es mit deinem Kunden in der Sie-Form durch die Anfrage, eine Frage nach der anderen, im Tempo des Kunden. Was schon bekannt ist, wird nicht noch einmal gefragt.

3. Foto, PDF oder Sprachnachricht: Selly liest mit

Die Gehaltsabrechnung als Foto vom Küchentisch, der Kontoauszug als PDF aus der Banking-App, die Warmmiete als Sprachnachricht: Selly liest Fotos, PDFs und Sprachnachrichten aus und bestätigt dem Kunden, was sie übernommen hat. Die Unterlagen legt sie beim Kontakt in der Akte ab, die Angaben stehen direkt im Kontakt.

4. Du bekommst Zwischenstände statt Funkstille

Bei 50 und 80 Prozent bekommst du einen Zwischenstand aufs Handy, bei 100 Prozent die Übergabe. Morgens steht in deinem Tagesplan „Heute“, welche Kunden Unterlagen geschickt haben und wie vollständig ihre Anfrage ist.

5. Antwortet der Kunde nicht mehr, meldet sich Selly

Bleibt eine Anfrage liegen, sagt Selly dir Bescheid und erinnert den Kunden auf Wunsch freundlich. Das Nachhaken, das sonst an dir hängt, läuft damit von selbst.

6. Der Kunde behält die Kontrolle

Mit „Stopp“ beendet dein Kunde den Dialog jederzeit, und du bekommst sofort Bescheid. Jeder Kunde sieht nur seine eigene Anfrage, nie deine Daten.

Was sich an deinem Montagmorgen ändert

Zurück zu Herrn Brandt. Mit Selly hätte er am Donnerstagabend um 22:40 Uhr einfach auf WhatsApp geantwortet, als es ihm passte. Selly hätte nach den fehlenden Monaten gefragt, den Kontoauszug ausgelesen und die Warmmiete aus seiner Sprachnachricht übernommen. Am Montag um 8:12 Uhr steht in deinem Tagesplan dann nicht „offen seit Donnerstag“, sondern die Nachricht, dass die Anfrage vollständig ist. Die Unterlagen liegen in der Akte, der Deal steht bereit.

Du kümmerst dich um das Gespräch mit deinem Kunden. Das Einsammeln hat Selly erledigt.

Häufige Fragen

Braucht mein Kunde eine App oder ein Konto?

Nein. Er schreibt Selly auf WhatsApp, also in der App, die er ohnehin nutzt. Es gibt kein Formular und kein Passwort.

Wo landen die Unterlagen?

Beim Kontakt in Sales Engine: die Dateien in der Akte (Dokumente), die Angaben direkt im Kontakt. Sales Engine läuft auf Servern in Deutschland, in einem Rechenzentrum in München.

Kann ich das ausprobieren, ohne einen echten Kunden zu nehmen?

Ja. Schreib Selly auf WhatsApp „Demo“ und spiel deinen eigenen Kunden. Du fotografierst eine Muster-Gehaltsabrechnung, Selly liest sie aus, und zum Schluss siehst du die Nachricht, die du als Berater bekämst. Dafür brauchst du kein Konto.

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